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Ein Auszug aus meinen Fortbildungen und Seminaren: Pflegevisite bei Menschen mit Demenz || Sterbende Menschen mit Demenz pflegen u. begleiten || Gruppenaktivierung für Senioren: Bewegungsübungen || Gewalt in Pflegebeziehungen || Spez.Pflege der Altershaut: Symptom Juckreiz (Pruritus) ||

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  15.09.2020 - Qualitätsindikatoren zur Bewertung der Versorgungsqualität
 

Mit der Einführung von Qualitätsindikatoren sind Einrichtungen der stat.Langzeitpflege verpflichtet, halbjährlich eine Erfassung ihrer Versorgungsergebnisse durchzuführen.  Es werden bedeutende Daten erhoben, z.B. Informationen zum Dekubitus, zu Sturzfolgen und zu freiheitsentziehende Maßnahmen.

Bewertungen dieser Qualitätsindikatoren zeigen auf, wie sich Pflege und Versorgung im Pflegeheim auf den Gesundheitsstatus  der BewohnerInnen auswirken.

Folgende Qualitätsindikatoren werden erhoben und dargestellt:

1. Erhaltene Mobilität*

2. Erhaltene Selbstständigkeit bei Alltagsverrichtungen*

3. Erhaltene Selbstständigkeit bei der Gestaltung des Lebensalltags

4. Dekubitusentstehung*

5. Schwerwiegende Sturzfolgen*

6. Unbeabsichtigter Gewichtsverlust*

7. Durchführung eines Integrationsgesprächs

8. Anwendung von Gurten

9. Anwendung von Bettseitenteilen

10. Aktualität der Schmerzeinschätzung

Dabei muss das jeweilige Kriterium eindeutig messbar sein. Einige QI  sind deshalb mit einem Stern gekennzeichnet. Hier werden zwei Kennzahlen für jeweils zwei Bewohner,- Risikogruppen erhoben. Ziel ist es, für die Erhebung vergleichbare Gruppen von BewohnerInnen zu bestimmen. Z.B. wird  bei der Sturzerfassung  zwischen BewohnerInnen mit Demenz sowie kognitiv kaum beeinträchtigten Pflegebedürftigen  unterschieden und diese dann gesondert dargestellt. Für beide Gruppen wird also  ein eigener Indikator errechnet. Auch muss die darzustellende  Kennzahl vollständig  im Einflussbereich der  Pflegeeinrichtung  liegen. Ein „mitgebrachter Dekubitus“ gehört beispielsweise nicht dazu.  

Was bedeutet das für die Pflegeeinrichtungen?

Das neue Prüfsystem wird künftig Gewinner und Verlierer abbilden, da Heime mit der              Veröffentlichung ihrer guten Ergebnisqualität sich stark von Pflegeinrichtungen mit  einer Ergebnisqualität, die unter dem Durchschnitt liegt, abheben können.                                               Einrichtungen mit schlechten Vergleichsergebnissen werden sich mit den Ursachen auseinandersetzen und versuchen, die Ergebnisqualität zu verbessern um wettbewerbsfähig zu sein.

Welche Vorbereitungen seitens der Einrichtungen sind notwendig?

Wichtig sind Schulungen für Ihre Pflegefachkräfte, die die Ergebniserfassung durchführen, denn sie müssen das QI-Instrumentarium kennen und die Einschätzungsmethodik der sicher beherrschen.

Planen Sie hierfür eine zweitägige Fortbildung. Der erste Tag beinhaltet die theoretische Instrumentenschulung. Hinzu kommt am zweiten Tag ein praktischer Teil, in dem die Ergebniserfassung an individuellen  Bewohnern geübt wird. Gern biete ich Ihnen  interne  Schulungen an.

Der Ausgleichsfond der Pflegeversicherungen unterstützt die Mitarbeiterqualifizierung Ihrer Einrichtung mit einer Pauschale in Höhe von 1000 Euro pro Einrichtung.

 
 
 
 
 
   
 
 


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